Die Hamburg Süd Banana Desks: 24/7 auf Gelb gepolt

Die Banane stellt hohe Anforderungen an die Logistik. Die Hamburg Süd hat daher für ihre Kunden eigene „Banana Desks“ eingerichtet. In Miami (USA), San José (Costa Rica), Medellín (Kolumbien), Guayaquil (Ecuador) und Hamburg (Deutschland) kümmern sich die Spezialisten der Hamburg Süd um optimale Transportbedingungen für die sensible Südfrucht.

Das Bananengeschäft ist sehr dynamisch und immer ein Rennen gegen die Zeit, denn die Haltbarkeit der Banane ist kurz. Eine möglichst reibungslose Transportkette ist daher besonders wichtig. Deshalb stehen die Spezialisten der Hamburg Süd Banana Desks für ihre Kunden im ständigen Austausch mit Ansprechpartnern in den Anbauregionen und Umschlaghäfen – bei Bedarf auch 24 Stunden am Tag sowie am Wochenende.

So zum Beispiel Devon White aus dem Banana Desk in Miami: „Anfang des Jahres hatten wir einen Fall, bei dem sich ein Feederschiff auf dem Weg zum Umschlaghafen so sehr verspätet hatte, dass das ursprünglich geplante Hamburg Süd-Schiff nicht mehr warten konnte und knapp 11 Millionen Bananen drohten in der Dominikanischen Republik zu bleiben.“ Statt ins Wochenende zu gehen, wurde nun also telefoniert, gemailt und gechattet – drei Tage Dauereinsatz für 100 Container Bananen. Ein Einsatz, der sich auszahlte: Ein anderes Hamburg Süd-Schiff wurde zu einem außerplanmäßigen Stopp in die Karibik umgeleitet, so dass die Bananencontainer doch noch pünktlich über den Atlantik transportiert werden konnten.

Container statt Kühlschiff

Aufgrund des subtropischen Klimas reifen Bananen in Anbauländern wie Costa Rica, Ecuador, Guatemala oder Kolumbien das ganze Jahr über. Sie werden grün geerntet, direkt auf der Plantage in Kisten verpackt und zum Hafen gebracht. Dort wird die sensible Ladung in den Reefer-Containern der Hamburg Süd auf mindestens 13,3 Grad Celsius heruntergekühlt. Bei dieser Temperatur verlangsamt sich der Reifeprozess deutlich. Andernfalls würden die Früchte bereits nach 18 bis 22 Tagen verderben – und damit viel zu früh, denn die Reise nach Europa, wo die meisten Bananen nachgefragt werden, dauert zwei bis vier Wochen.

Wurden Bananen noch vor 10 Jahren fast vollständig in konventionellen Kühlschiffen transportiert, werden inzwischen 70 Prozent per Containerschiff transportiert, auf der Strecke von Lateinamerika nach Europa sogar 80 Prozent. „Für unsere Kunden ist zudem eine transparente Transportkette extrem wichtig, damit die Ware im Fall der Fälle umgeleitet oder beispielsweise an andere Kunden verkaufen werden kann“, erklärt Devon White. Über die neueste Container-Technologie Remote Container Management (RCM), die die Hamburg Süd für alle von ihr eingesetzten Kühlcontainer nutzt, haben Kunden der Hamburg Süd daher künftig die Möglichkeit, den Zustand ihrer Ladung kontinuierlich zu überwachen, zum Beispiel den Ort, den Temperaturverlauf, die relative Luftfeuchtigkeit oder die Sauerstoff- und CO2-Konzentration. Auch können bestimmte Einstellungen komfortabel aus der Ferne angepasst werden.

Sie möchten mehr über Remote Container Management erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakte Banana Desks:

Miami, USA
Devon White
devon.white@hamburgsud.com

Hamburg, Deutschland
Alejandro Bombaci
alejandro.bombaci@hamburgsud.com

San José, Costa Rica
Ana Lucia Molina
analucia.molina@hamburgsud.com

Medellín, Kolumbien
Esteban Mejia
esteban.mejia@hamburgsud.com

Guayaquil, Ecuador
Andrea Suzuki
andrea.suzuki@hamburgsud.com
Karla Caamano
karla.caamano@hamburgsud.com


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24. Oktober 2019