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Verified Gross Mass (VGM)

Genaues Gewicht – mehr Sicherheit

Unsere Stärken – Ihre Vorteile

Komfortable Lösungen

Die Hamburg Süd bietet verschiedene Möglichkeiten, das VGM zu übermitteln.

Klare Information

Von Pflichtangaben bis Cut-offs – das Wichtigste erfahren Sie direkt von uns.

Persönliche Betreuung

Ihr Hamburg Süd-Büro vor Ort beantwortet alle Fragen zum VGM.

VGM – häufig gestellte Fragen

Die International Maritime Organization (IMO) hat eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die vom Shipper für jeden zu transportierenden Container die Angabe des verifizierten Containerbruttogewichts (Verified Gross Mass = VGM) verlangt. So soll die Sicherheit vor allem an Bord weiter verbessert werden – denn in der Vergangenheit haben starke Abweichungen zwischen dem übermittelten und dem tatsächlichen Containergewicht zu teils schweren Unfällen geführt.

Der Shipper ist dafür verantwortlich, das VGM für die Ladung zu bestimmen und an uns zu übermitteln. Auch wenn Sie als Shipper die Ermittlung des VGM extern beauftragen, liegt die Verantwortung für die korrekte Erfassung und Übermittlung gemäß SOLAS-Verordnung nach wie vor bei Ihnen. Das bedeutet, dass Sie für jegliche Kosten oder Schäden haften, die durch ein fehlendes oder falsches VGM verursacht werden.

Wichtig: Die Hamburg Süd ist gesetzlich dazu verpflichtet, keine Container ohne vorliegendes VGM zu laden.

Um Sie bestmöglich zu unterstützen, haben wir folgende Prozesse etabliert:

  • Die Hamburg Süd informiert ihre Kunden mit ausreichend Vorlauf, wenn das VGM für den Auftrag noch fehlt
  • Wir bestätigen Ihnen den Erhalt des VGM
  • Sie können uns das VGM kostenlos über unser eCommerce-Portal übermitteln
  • VGM-Cut-offs definieren den spätesten Zeitpunkt, zu dem das VGM vorliegen muss (variierend je nach Hafen und Terminal, zu finden in der Buchungsbestätigung)
  • Wir benachrichtigen Sie, falls das übermittelte VGM zu beanstanden ist – zum Beispiel, weil Pflichtangaben fehlen oder das angegebene Gewicht nicht plausibel ist (unterhalb des Containerleergewichts oder über dem maximal zulässigen Containerbruttogewicht)

Es gibt zwei Wege, das VGM zu bestimmen. Unabhängig von der Methode verlangt das Gesetz, dass eine vom Shipper autorisierte Person die Wiegenote unterzeichnet (entweder elektronisch oder per Hand in Großbuchstaben).

  • Wiegen des Containers nach dem Packen und Versiegeln
  • Aufsummierung der Einzelgewichte (Fracht + Verpackungs-, Stau- und Sicherungsmaterialien + Containerleergewicht)

Die Waage, Wiegeplattform oder Hebevorrichtung muss die geltenden Genauigkeitsstandards und die Anforderungen des Landes erfüllen, in dem sie verwendet wird.

Wichtig: Das VGM unterscheidet sich vom gebuchten Gewicht (lediglich ein ungefährer Wert) ebenso wie vom Gewicht im Konnossement (ausschließlich das Ladungsgewicht). Das VGM umfasst das Gewicht der Ladung, das Gewicht von Lasch- und Sicherungsmaterial sowie zusätzlich das Containerleergewicht.

Wir bieten Ihnen drei Möglichkeiten zur Übermittlung des VGM.

  • Versand über unser eCommerce-Portal
  • Versand über Partnerportale (wie INTTRA, GTnexus, CargoSmart, DBH etc.) via VERMAS EDI
  • Nach Absprache sind bilaterale EDI-Anbindungen ebenfalls möglich


Die Pflichtangaben umfassen neben dem VGM die Buchungsnummer, die Containernummer, die Messgröße sowie den Namen der vom Shipper autorisierten Person, die die Wiegenote abgezeichnet hat. Näheres zur Übermittlung des VGM haben wir hier (PDF, 194 KB) für Sie zusammengestellt.

Die Tara eines Containers befindet sich auf der CSC-Plakette an der Tür des jeweiligen Containers. In unserem eCommerce-Portal können Sie die Containertara über die Container- oder Buchungsnummer abfragen.

Hier können Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Informationen zu VGM bequem als PDF-Dokument herunterladen.

VGM – häufig gestellte Fragen (PDF, 69 KB)

Sie haben weitere Fragen?

Unsere Ansprechpartner in unseren regionalen Büros stehen Ihnen gern zur Verfügung.

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